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Bewerbungstipps für das duale Studium

BewerbungstippsAuf Ihrem Weg zum richtigen Partnerunternehmen schauen wir Ihnen gerne unterstützend über die Schulter. Unabhängig davon, ob Sie sich für den Studiengang BWL oder Gesundheitsmanagement bewerben, gibt es im Kennenlernprozess mit dem möglichen Partnerunternehmen und bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen eine Reihe an Grundregeln, von denen wir hier ein paar wichtige zusammengefasst haben. Wenn Sie fragen haben, stehen wir Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Bewerbungstipp Nr. 1 - Pünktlichkeit

Zu einem Vorstellungsgespräch kommt man nicht zu spät. Sollten Sie für das Vorstellungsgespräch einen weiteren Weg auf sich nehmen müssen, sollten Sie in der Planung nicht nur ausreichend Zeit für die Fahrt einplanen, sondern auch mit unvorhersehbaren Ereignissen rechnen. Auch wenn es auf den ersten Blick mühevoll erscheint, 30 Miinuten oder gar eine Stunde früher zu kommen, hinterlässt dies bestimmt einen besseren Eindruck als mit einer Minute Verspätung zu erscheinen.

Falls sich dennoch Verzögerungen ergeben, die Sie nicht zu verantworten haben, teilen Sie dies umgehend mit. Falls Sie mit dem Auto anreisen und unterwegs einen Unfall haben, sollten Sie rechtzeitig anrufen und den Stand der Dinge durchgeben, damit der negative Eindruck einer Verspätung oder gar Terminverschiebung nicht negativ auf Sie zurück fällt.

Bewerbungstipp Nr. 2 - Angemessene Kleidung

Durch Ihren äußeren Eindruck haben Sie die Chance, eine Reihe positiver Signale an Ihren künftigen Arbeitgeber zu senden. Fragen Sie sich selbst, ob Sie sich für das Aufgabengebiet oder die Hierarchieebene, für die Sie sich bewerben angemessen gekleidet haben. Wissen Sie vielleicht im Vorfeld, ob es in der Firma einen einheitlichen Dresscode gibt? Werden Sie in Ihrer künftigen Funktion im Außeneinsatz oder im direkten Kundenkontakt sein oder arbeiten Sie im Backoffice zu?

An diesen Fragen können Sie sich orientieren, um sich für die richtige Kleidung zu entscheiden. Gerade beim Vorstellungsgespräch gibt es keinen Kompromiss zu sauberer, ordentlicher Kleidung (d.h. frisch gewaschen). Falls Sie zwischen zwei Alternativen wählen müssen, hilft Ihnen vielleicht das Folgende: Lieber leicht zu gut gekleidet statt leicht zu schlecht.

Abschließend sollten Sie aber auch darauf achten, sich nicht zu verstellen. Wenn Sie es nicht gewöhnt sind, ein Hemd oder eine Krawatte zu tragen, sollten Sie es kurz vorher bei einer anderen Gelegenheit üben, um sich während des Vorstellungsgesprächs wohler zu fühlen.

Bewerbungstipp Nr. 3 - Körpersprache

Ihre Körpersprache bietet eine weitere Möglichkeit, positive Signale über sich selbst zu senden. Wenn Sie einer Argumentation Ihres Gegenüber folgen, können Sie dies durch gelegentliches (nicht zu oft) Nicken deutlich machen. Suchen Sie den Blickkontakt zu den Anwesenden und reden Sie nicht an den Personen vorbei. Mal ehrlich; Sie würden auch niemanden einstellen, der nur mit der Wand oder dem Boden redet, oder?

Bewerbungstipp Nr. 4 - Informationen über das Unternehmen

Im Vorfeld zu Ihrem Vorstellungsgespräch sollten Sie sich gut über das Unternehmen informieren. Wenn Sie an der Stelle interessiert sind, darf ich potentieller künftiger Arbeitgeber von Ihnen erwarten, dass Sie wenigstens die Inhalte der Homepage des Unternehmens kennen und sich über die wichtigsten Aspekte unterhalten können. Falls Sie Bekannte oder Freunde haben, die bereits bei diesem oder einem vergleichbaren Unternehmen gearbeitet haben, fragen Sie diese um eine Gesprächsgrundlage zu haben. Der Ansprechpartner des Unternehmens wird daran auch merken, dass Sie das Vorstellungsgespräch ernst nehmen.

Bewerbungstipp Nr. 5 - Bewerbungsunterlagen mitnehmen

Damit Ihr Vorstellungsgespräch erfolgreich verläuft, sollten Sie die aktuellste Version Ihrer Bewerbung in hochwertigem Ausdruck und Umschlag mitnehmen. Die darin enthaltenen Inhalte sollten Sie gut im Gedächtnis haben. Falls der Ansprechpartner der Unternehmens keine Bewerbungsunterlagen von Ihnen vorliegen hat, können Sie ihm dann souverain die notwendigen Dokumente zur Verfügung stellen. Außerdem können Sie sich nicht nur gedanklich, sondern auch haptisch an den Unterlagen festhalten und gewinnen Sicherheit im Auftreten.

Bewerbungstipp Nr. 6 - Bewerbungsunterlagen prüfen und korrigieren

Bevor Sie Bewerbungsunterlagen abschicken, sollten Sie einen zweiten und dritten Blick zur Prüfung darüber werfen. Sind alle Sätze ohne Schreib- und Tippfehler? Haben Sie im Motivationsschreiben oder bei der Beantwortung von Fragen jedes Komma richtig gesetzt? Vielleicht handelt es sich nur um Kleinigkeiten. Dennoch wollen Sie vermeiden, dass bei Ihrem Gegenüber der Eindruck entsteht, dass Sie unachtsam wären, das Bewerbungsverfahren nicht ernst nehmen oder am Ende die Stelle gar nicht wollen.

Es empfiehlt sich immer die fertige Bewerbungsmappe auch einmal an Freunde oder Eltern weiterzugeben und sie um eine kritische Beurteilung zu bitten. Meistens schätzt man die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen doch etwas anders ein als außenstehende die tun. Das Urteil und die Rückmeldungen anderer helfen Ihnen dabei, die eigene Person durch deren Augen zu betrachten und dem Ansprechpartner des Bewerbungsgesprächs damit einen unverfälschten Eindruck Ihrer Fähigkeiten zu vermitteln. 

Bewerbungstipp Nr. 7 - Professionelle Bewerbungsfotos

Für Ihre Bewerbungsfotos sollten Sie sich Mühe geben. Es reicht nicht einfach irgendein Bild von Ihnen auf der Bewerbungsmappe. Sie wollen sich entsprechend gut darstellen. Daher ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Bewerbungsfotos in einem professionellen Fotostudio anfertigen lassen, anstatt einfach mit der Digicam mal einen Schnappschuss aus dem letzten Urlaub zu verwenden.

Achten Sie bei der Auswahl der Kleidung, darauf keine Freizeitkleidung zu tragen, sondern eher Ihrem Arbeitsumfeld angepasst aufzutreten. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie sich einfach, ob es Ihnen nicht lieber wäre, ein wenig overdressed zu erscheinen, anstatt underdressed einen negativen Eindruck zu hinterlassen.

Falls Sie bisher nur bei seltenen Gelegenheiten ein Hemd oder eine Bluse getragen haben, schadet es nicht, wenn Sie in paar Tage vor dem Fototermin mal einen halben Tag damit "verbringen", um während der Aufnahmen nicht zu gekünstelt oder unnatürlich zu wirken.

Bei der Auswahl der Farben sollten Sie von Mustern absehen, die sehr kleinteilig oder verspielt sind. Auch bei der Auswahl von gestreiften Outfits sollten Sie eher zurückhaltend sein.

Bewerbungstipp Nr. 8 - Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Der Termin Ihres Vorstellungsgespräches rückt immer näher und Sie sind aufgeregt, welche Fragen im Vorstellungsgespräch auf Sie zukommen könnten? Es gibt einige Fragen, die oft in Vorstellungsgesprächen gestellt werden und auf die Sie sich im Vorfeld eine Antwort überlegen sollten. Hier ist eine Auswahl: 

  • Erzählen Sie uns etwas über sich selbst! (Insbesondere Ihren Lebenslauf sollten Sie sicher und chronologisch in kurzen Worten zusammenfassen können. Für einzelne Stationen Ihres Werdegangs oder detaillierte Informationen sollten Sie nicht erst in die Bewerbungsunterlagen sehen müssen.)
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Worin liegen Ihre Stärken?
  • Welche Schwächen haben Sie?
  • Wie reagieren Sie auf Kritik?
  • Wo sehen Sie sich selbst in 5 bis 10 Jahren?
  • Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben?
  • Was unterscheidet Sie von den anderen Bewerbern?
  • Haben Sie noch weitere Vorstellungsgespräche?
  • Warum möchten Sie in unserer Firma arbeiten?
  • Haben Sie Fragen an uns? (An dieser Stelle sollten nur detaillierte Fragen kommen. Sie müssen sich im Vorfeld über das Unternehmen und wenn möglich auch über die ausgeschriebene Stelle gut informiert haben. Versuchen Sie, nicht den Eindruck zu vermitteln, dass Sie sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben oder Ihnen die Stelle nicht wichtig ist.)

Bewerbungstipp Nr. 9 - Praktikum als Kennenlernphase

Bieten Sie dem Unternehmen an, gerne ein paar Tage Probe zu arbeiten. Dies kann z. B. innerhalb des Vorstellungsgespräches angesprochen werden. Das Probearbeiten vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck vom Betriebsklima, von den potentiellen Kollegen, den Umgangsformen, aber vor allem erhalten Sie einen Einblick über das Tätigkeitsfeld, das Sie während des Studiums im Unternehmen erwartet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Sie dem Unternehmen die Chance geben, auch sie näher kennenzulernen. So kann bereits im Vorfeld festgestellt werden, ob „die Chemie stimmt“ und Sie und auch das Unternehmen sich vorstellen könnten, zukünftig miteinander zu arbeiten.

Bewerbungstipp Nr. 10 - Mailadressen in Bewerbungsunterlagen

fishmac@web.de, sexylena@gmx.net, spongebobfan227@yahoo.com... Das sind Beispiele für E-Mail-Adressen, die Sie besser nicht wählen sollten. Für eine Bewerbung ist die Angabe einer seriösen E-Mail-Adresse unverzichtbar. Empfehlenswert sind Adressen, die Ihren Vor- und Nachnamen beinhalten z. B. karin.bauer@t-online.de oder kevin_haupt@gmail.com. Sie sollten außerdem darauf achten, einen E-Mail-Provider zu bevorzugen, der allgemein bekannt ist und genügend Speicherkapazität zur Verfügung stellt, damit Sie größere Anhänge empfangen können und nicht ständig Ihr Postfach leeren müssen.